Christina Lag-Schröckenstein
Artist statement
Nachdem ich meinen Lebensmittelpunkt nach einem einjährigem Aufenthalt in N.Y.
ins Burgenland verlegt habe, habe ich mich der Kunst verschrieben und verspüre eine
unersättliche Leidenschaft in diesem Schaffen. Oft inspirieren mich die kleinen,
scheinbar unauffälligen Dinge in der Natur oder Umgebung.
Aber auch gesellschaftliche Problemfelder treiben meine künstlerische Arbeit an. Vor
allem Themenfelder aus Philosophie, Geschichte und Religionswissenschaften dabei
für mich im Vordergrund.
Ich möchte mich stetig als Mensch und als Künstlerin weiterentwickeln, indem ich
mich im Zuge meiner Kunst reflektiere und danach strebe, auch anderen helfen zu
können, ihre Weltbeziehung zu gestalten und nicht alles als gegeben hinzunehmen.
Als unvollkommener und verletzlicher Mensch verschafft mir das künstlerische
Arbeiten mehr innere Ausgeglichenheit und eine Annäherung an meine Vision eines
wahrhaftigen Daseins und Kunstwerkes.
Ich habe einen sehr offenen Zugang zu den Werkzeugen und Materialen, meine
Schwerpunkte sind Fotografie und Installationsobjekte. In diesem Spannungsfeld
zwischen Komposition, Bild und Raum habe ich mir meine künstlerische Nische
geschaffen.
Es ist ein Suchen nach der Vielfalt, das Erobern des Unbekannten, das Ausloten
künstlerischer Grenzen, das mein kreatives Schaffen ausmacht. Es ist nicht die
Musik allein, die in mir nach Ausdruck verlangt. Es ist die bildliche Darstellung
dessen, was mich bewegt. In der Fotografie habe ich die künstlerische Expression
gefunden, die mir neben der Musik über viele Jahre gefehlt hat.
Die Kombination von mehreren künstlerischen Zugängen gewährt mir die Flexibilität
und Kreativität im Ausdruck, nach der ich strebe. Fotografie und Musik möchte ich in
Zukunft zu einer künstlerischen Symbiose verschmelzen. Dadurch ergibt sich mehr
als nur die reine Kombination; sie eröffnet mehrschichtige Bedeutungen und erlaubt
unterschiedliche Interpretationen. Ich sehe mich mit der Kombination aus
musikalischem und fotografischem Schaffen noch lange nicht am Ende meiner
künstlerischen Reise angelangt. Vielmehr brennt es in mir, zukünftig noch weitere
Elemente zu erkunden, die Vielfalt in der Kombination auszuloten.