IntAkt – Internationale Aktionsgemeinschaft bildender Künstlerinnen ist ein feministisch inspiriertes Künstlerinnennetzwerk. Es wurde 1977 gegründet, um die Situation der bildenden Künstlerinnen auf sozialem und künstlerischem Gebiet zu verbessern.
Nationale und internationale KünstlerInnen nehmen durch Intakt aktiv am kulturpolitischen Geschehen teil. Mithilfe von vielzähligen Ausstellungen und Projekten zeigt das Netzwerk aktives Engagement an gegenwärtigen Problemstellungen.
SECOND NATURE
Kunstausstellung in der IntAkt-Galerie von Rita Kämmerer
Veranstalterin: IntAkt
Vernissage: Dienstag: 18.08.2026, ab 18:00 Uhr
Finissage: Samstag: 22.08.2026, 12:00 – 16:00 Uhr
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag: 17.00 – 20.00 Uhr
… und nach Vereinbarung: info@rita-kaemmere.de
SECOND NATURE
Wenn die Natur als Natura naturans, als schöpferische Macht, als ursprüngliche Künstlerin zu Werke geht, so kann ihr der Mensch mit all seiner Kunst nur folgen. *
Nach diesem philosophischen Ansatz ist alles was der Mensch erschafft und erfindet immer nur ein Abbild, eine Nachschöpfung, eine zweite Natur (Natura naturata). Das menschliche Schaffen, die Kunst und die Technik können ihre Ursprünge zerstören, negieren zu übertrumpfen versuchen, oder staunend der Natur nachspüren, helfen sie zu ergründen und auf ihre Schönheit, Komplexität und Genialität hinweisen.
In den Arbeiten der Ausstellung SECOND NATURE versucht Rita Kämmerer Letzteres, immer im Bewusstsein der Unzulänglichkeit ihres Tuns.
*https://www.elkewehrs.de/wp-content/uploads/2021/05/Natura-Artikel.pdf
Socials:
www.rita-kaemmerer.de
https://www.instagram.com/rita_kaemmerer_art/
HIGH MOON in the kitchen 2. Akt
Anknüpfend an You sexy thing you (2025) entwirft Anke Armandi in
HIGH MOON in the kitchen einen Raum, der mehr ist als ein Ort.
Er ist ein Gedächtniskörper, in den sich Enge, Scham und Disziplinierung eingeschrieben haben.
Ausgangspunkt ist eine autofiktionale Annäherung an eine Küche als psychischer Speicher
– ein verdichteter Erinnerungsort, der über Generationen hinweg nachwirkt.
Die performative Installation entfaltet sich zu einem vielschichtigen Bildraum:
die sich wandelnde Zeichnung macht innere Prozesse sichtbar,
während Erinnerung im Spiel körperlich und räumlich erfahrbar wird.
Künstlerische Konzeption und Performance:
Anke Armandi
Regie:
in Zusammenarbeit mit Ludwig Wüst
Stimme:
Martina Spitzer
Mittwoch, 10. Juni 2026
Einlass: 19 Uhr
Performance: 19:30 Uhr
anschließend:
Anke Armandi im Gespräch mit Maria C. Holter
(Kuratorin / Kunsthistorikerin)
Samstag, 13. Juni 2026
Einlass: 19 Uhr
Performance: 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer:
11. bis 14. Juni 2026
Öffnungszeiten:
Do & So: 17–20 Uhr
Fr: geschlossen
WUK IntAkt-Galerie
Währinger Straße 59
1090 Wien
Eingang C, 1. Stock